2 - Vom Musée Rodin zur Samaritaine (Paris)
Nach dem Hotel des Invalides geht es vorbei am Museum Rodin, 79, rue de Varenne, und die Esplanade des Invalides zum Pont Alexander III. Diese breiteste Brücke von Paris wurde 1900 zur Weltausstellung eingeweiht. Die Errichtung begann mit dem ersten vom Zaren Alexander III gelegten Stein im Jahre 1896, um das französisch-russische Bündnis zu besiegeln.
Weiter geht es in Richtung Place de la Concorde. Auch auf diesem Platz wurde viel Blut vergossen. Ursprünglich wurde dieser Platz nach Ludwig XV benannt. 1792 war er Place de la Révolution und seine Guillotine hat insgesamt 1119 Personen geköpft darunter König Ludwig XVI und Marie-Antoinette. Erst 1795 beschloss die Regierung den Platz in Place de la Concorde umzubenennen, um den bürgerlichen Frieden zu kennzeichnen.
Die Pferde von Marly, die man am Ende der Champs Elysées am Place de la Concorde sehen kann, wurden von Ludwig XV in Auftrag gegeben, um die Tränke am Park des Schlosses von Marly le Roi zu schmücken. Sie wurden 1794 zum Place de la Concorde versetzt befinden sich aber seit 1984 im Louvre und wurden durch Kopien am Place de la Concorde und in Marly ersetzt.
Es geht weiter an der Seine entlang, und wir haben links den Jardin des Tuileries, danach den Louvre und ihm gegenüber die Pfarrkirche Saint-Germain-l’Auxerrois. Sie wurde nach dem Bischof Germain von Auxerre benannt und war die Hofkirche des ehemaligen Königspalastes des Louvre.
Gleich daneben das größte Kaufhaus von Paris, die Samaritaine, das 1869 von Ernest Cognac gegründet wurde und seit 2005 geschlossen ist. Jeder wusste, dass man alles in der Samaritaine finden konnte! Es soll bis 2013 in ein Luxushotel umgebaut werden.
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