Rund um den Montmartre (Paris)
Wer kennt nicht Montmartre, Berg der Märtyrer? Es wird angenommen, dass sein Name nach der Legende des Martyriums vom ersten Bischof von Paris, Dionysius, zurückzuführen ist. Er soll nach seiner Enthauptung auf dem Pariser Montmartre mit seinem eigenen Kopf in den Händen sechs Kilometer gelaufen sein bis er dann zusammenbrach. Zu seinen Ehren entstand genau an dieser Stelle die Basilika.
Der Grundstein der römisch-byzantinischen Basilika, Sacré-Coeur, wurde 1876 gelegt. Hierzu wurde ein Kalkstein benutzt, der durch den Regen immer weißer wird.
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Gleich gegenüber befindet sich die Kirche Saint-Pierre de Montmartre. Sie ist eine der ältesten Abteikirchen von Paris und steht an der rue du Mont-Cenis auf dem Hügel Montmartre, neben dem Place du Tertre. |
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Hinter der Basilika befindet sich der Karmeliten-Orden, der im Jahr 1150 am Karmelgebirge gegründet wurde und dessen Mitglieder die Lebensform der Eremiten annehmen.
Dieses Kloster wurde 1928 gegründet und beherbergt heute noch etwa zwanzig Nonnen.
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Nun geht es runter zum Musée de Montmartre, 12, Rue Cortot. Dieses Museum war ursprünglich eines der ältesten Häuser der Butte, der Landsitz des Schauspielers Rosimond aus dem 16. Jahrhungert. Das Museum zeigt die Geschichte und die Künstler dieses Stadtviertels.
Ganz unten, Nr. 2, rue de l’Abreuvoir, befindet sich das „Maison rose“. Es wurde berühmt aufgrund des Bildes von Utrillo „das kleine rosa Haus“. Heute ist daraus ein Restaurant geworden. |
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Weiter unten, Nr. 4, Rue des Saules befindet sich das Kabarett: le Lapin Agile. Der Name wurde oft gewechselt wie z.B. : „zum Treffpunkt der Diebe“, „Kabarett der Mörder“ oder „auf meinem Lande“. Bis zu dem Tag, wo der Karikaturist André Gill ein Kaninchen zeichnete, dass aus der Pfanne springt. Das Wortspiel hat daraus „das Kaninchen von Gill“ ergeben. Dieses Kabarett wurde vorwiegend Hochburg der Chansoniers und anderer Künstler.
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1903 kaufte der französische Chansonnier und Schriftsteller Aristide Briand das Kabarett auf und wohnte gleich daneben, Nr. 30, Rue Saint-Vincent.
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Gleich gegenüber ist der Weinberg der Commanderie du Clos Montmartre mit seinen 2000 Rebstöcken, die bis 1300 kg Weintrauben hervorbringen können.
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Wir kommen wieder über die Rue des Saules und Norvins zurück zum Place du Tertre, wo wir an der Nr. 11, Rue Poulbot das Museum von Dali mit seinen Kunstwerken besichtigen können. |
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