Rund um die Bastille (Paris)
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König Karl V. ließ 1370 auf der rechten Seite der Seine eine gewaltige Befestigungsanlage, die Bastille (Bastion), mit acht miteinander verbundenen Türmen mit dicken Mauern umgeben von einem tiefen Festungsgraben. Sie sollte das Stadttor Saint-Antoine beschützen. |
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Nach Beendigung des Hundertjährigen Krieges war diese Festung eine zu große finanzielle Belastung für Paris und Kardinal Richelieu machte daraus ein Gefängnis. Angesehene Bürger und Aristokraten, u.a. der Mann mit der Eisernen Maske und der Marquis de Sade waren dort in Haft doch schonend behandelt und hatten sogar das Recht, Gäste in ihrem goldenen Käfig zu empfangen. Die bewaffnete Menge, die sich am 14. Juli 1789 der Bastille bemächtigte, war sehr erstaunt, dort nur sieben Gefangene vorzufinden.
1840 wurde die 50 Meter hohe Julisäule errichtet mit dem Geist der Freiheit.
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Das Hafenbecken Arsenal auf dem St.-Martin-Kanal ist ein Teil des früheren Festungsgrabens der Bastille. Seit 1983 ist hier ein Jachthafen mit hübschen Grünanlagen neben dem Bd. de la Bastille entstanden.
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Die früher sehr berühmte Rue du Faubourg-Saint-Antoine verbindet La Bastille mit dem Platz de la Nation. Seit Beginn des 18. Jahrhunderts waren hier Tischler, Schreiner usw. ansässig. Viele der Werkstätten sind inzwischen verschwunden, aber der Möbelbau ist dort in anderer Form noch immer vorhanden.
Rechts können wir ein wenig auf dem Markt Aligre entlang bummeln, der täglich von 5 bis 13Uhr30 außer Montag geöffnet ist. Er ist nach Elisabeth d’Aligre benannt, der Wohltäterin des ehemaligen Pflegeheims am Platz Trousseau für Findel- und Waisenkinder. |
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Auf der anderen Seite der Bastille beginnt die Rue Saint-Antoine. Ganz in der Nähe der Metro-Station Saint-Paul befindet sich an der Nr. 62 das Hôtel de Sully, das zwischen 1625 und 1630 errichtet wurde mit Zugang zum Place des Vosges.
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Heinrich IV. hat diesen ersten und schönen königlichen Platzgründen lassen. Im Jahr 1800 wurde er Platz der Vogesengenannt, weil das französische Département der Vogesen das erste war, das die damals erhobene Revolutionssteuer vollständig bezahlt hatte. Das Haus Nr. 1 war der Pavillon des Königs, Nr. 28 der Pavillon der Königin und im Haus Nr. 6 wohnte der Schriftsteller VictorHugo.
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Nun überqueren wir den Place des Vosges und kommen links in die Rue des Francs Bourgeois, dann haben wir rechts die Rue de Sévigné, wo sich Nr. 23 das Museum Carnavalet befindet, das sich der Geschichte von Paris widmet. |
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